F: Fahren wir immer alle hintereinander im Convoy?   A: Nein, wir glauben das gefällt keinem Biker wirklich. Für uns hat diese Art Motorradurlaub schon lange ausgedient. Vorne der Guide als Art “Road Captain”, den keiner überholen darf, dazwischen eine den ganzen Urlaub fix vorgegebene Reihung der Bikes und hinten die Schlussperson mit gelbem Helm. Wo bleibt da die Freiheit, welcher Biker will das wirklich haben? Bei uns hat sich schon viele Jahre das sogenannte "Buddy-System" bewährt. Wir bilden Gruppen zu 2-3 Maschinen, die zusammenbleiben. So haben alle ein entspanntes Fahren in ihrem Wunschtempo. Oder wir geben Zwischenstrecken vor (zB. “nächster Treffpunkt oben am See”). Und sollte sich einmal jemand komplett absetzen wollen (schneller fahren, langsamer fahren, komplett alleine fahren), kann er das auf Wunsch natürlich auch.Die Route ist vorgegeben, ihr habt ein tägliches Roadbook, das Begleitfahrzeug transportiert das Gepäck - all right, mach dein Ding, wir seh´n uns am Abend im Hotel. Was wär ein Motorradurlaub, bei dem das Fahren keinen Spass macht? Undenkbar! F: Ich mag keine geführten Touren. Kann ich die Tour auch ganz alleine fahren? A. Wie schon oben erwähnt - Ja klar, auch das ist möglich! Du hast ein tägliches Roadbook, weißt also wohin es geht, Du bist erwachsen, mach Dein Ding! Viel Spass, wir sehen uns am Abend im Hotel, Dein Gepäck transportieren wir. F: Was ist im Reisepreis alles enthalten?   A: Alles, wirklich alles! Sämtliche Eintritte, Ausflüge, Fähren, Nächtigungskosten, Frühstück, Parkkosten,...etc. Und natürlich Führung, Begleitfahrzeug samt Fahrer, Pannenhilfe, Gepäcktransport,... Alles was noch zu bezahlen wäre ist der Sprit den Du brauchst sowie das was Du tagsüber isst und trinkst (natürlich nur an den Tagen, an denen es kein Picknick oder Mittagessen gibt, wie auf der Transfagaras, im Delta, In Bukarest).   F: Welche Hotels?   A: Die einen schwören auf "familiäre Unterkünfte" in ländlicher Idylle. Das kostet in Rumänien natürlich kaum was, ist aber nicht unser Ding. Auch "komfortable Pensionen und Mittelklassehotels" sind auf unserer Tour kaum zu finden. Uns zieht´s am Abend in die Städte und wir nächtigen in Hotels oberster Kathegorie mit allem erdenklichem Komfort wie Pool, Sat-TV, großem Frühstücks-Buffet,...usw. Auch schlafen wir drei Nächte am wohl teuersten Ort Rumäniens - Mamaia Beach, dem “St. Tropez” des Landes direkt am Sandstrand. Bitte diese Faktoren auch bei etwaigen Preisvergleichen mit anderen Reisen zu berücksichtigen!     F: Wieviel Geld werde ich zusätzlich brauchen?   A: Das kommt in erster Linie darauf an wie heftig Du am schwarzen Meer feierst und einkaufst. Während der restlichen Tour fällt es fast schwer wirklich Geld auszugeben. Ein Getränk kostet zum Beispiel zwischen 1,20  und 1,80 Euro, ein Abendessen kannst Du um 5,- bis 10,- Euro haben. Teurer sind Importgetränke (Bacardi, Whisky, etc.).     F: Warum gibt es auf der Reise keine Halbpension?   A: In Rumänien kostet ein Abendessen nach Deinem Wunsch nicht viel. Von Fisch über griechischen Bauernsalat bis hin zum Riesengrillteller gibt es alles und das noch in einer Riesenauswahl und in verschiedensten Restaurants - von nobel bis urig. Da wollen wir Euch natürlich kein "Zwangsmenü" im Hotel vorschreiben. Das Abendessen ganz nach Deinem persönlichem Geschmack ist ein tägliches Highlight - was wär ein Urlaub in dem das Essen nicht passt? (Ausnahme Bauernhof Sibiel - da wirst Du inklusive Speis, Trank, Bier, Wein und Schnaps voll verköstigt!)     F: Wie ist der Strassenzustand in Rumänien?   A: Natürlich gibt es in Rumänien viele katastrophale Strassen mit Unmengen an Schlaglöchern. Die Strasse über die Euch unsere Touren führen, sind aber einwandfrei und für jede Strassenmaschine geeignet. Viele Strassen sind sogar - EU sei dank - brandneu!   F: Welche Motorräder fahren bei der Tour mit?   A: Bis auf 125ccm alle Arten und Typen. Wir hatte schon von der Goldwing über Harley, Honda Dauville, Transalp, bis hin zur Rennmaschine alles - sogar "Groß-Roller" waren schon dabei. Wie oben erwähnt fahren wir stets auf einwandfreien, asphaltierten Landstrassen. Enduros die Ihre Freude im Gelände oder auf Schotter suchen werden sich somit bei uns möglicherweise langweilen.    F: Wie schnell fahren wir während der Tour?   A: Die Fahrt ist eine "Genießer-Tour" zum dahinprötteln und Landschaft bewundern. Die normale Geschwindigkeit des Guides beträgt 90 bis 100km/h. Will aber mal jemand "anstoffen", kann er das jederzeit tun. Einfach am Guide vorbei zischen - wir sehen uns am Ende des Tales, Berges, was auch immer. Die Strecken werden immer vorher bekannt gegeben (jeder fährt alle Pässe und Bergstrassen wie er will). So können auch die "Speedies" und "Dolomiten-Hatzer" ihren Spass erleben und die “Blumenpflücker” so langsam fahren, wie sie wollen. Jeder fährt auf unserer Tour stets sein Wunschtempo - ob schnell oder langsam. Es bleibt auch garantiert niemand auf der Strecke - das Begleitfahrzeug folgt uns auf selber Route, ist immer hinter uns und während des ganzen Tages telefonisch erreichbar.     F: Wer fährt bei dieser Tour mit?   A: Jeder der gern will, absolut bunt gemischt. Wir hatten ältere Personen, alleinreisende Frauen, jüngere Teilnehmer, Ehepaare,... Nur "ganz blutigen Anfängern" raten wir von der Reise ab.     F: Wie "gut" muss ich sein?   A: Du mußt bei den Tagesabschnitten und Kilometeretappen die wir ausgesucht haben definitiv kein “Tourenprofi” sein (täglich 200 bis 300km). Aber wir machen hier auch keinen Fahrtechnikkurs. Es warten Gebirgspässe und reichlich Kurven. Ein normales, zügiges Überholmanöver bei nem Dacia oder LKW sollte für dich kein Problem darstellen. Bei nem Stau oder in ner Kolonne vorbeischlängeln (notfalls auch mal am Bankett) sollte dir auch nicht neu sein (wer steht mit seinem Mopped schon freiwillig im Stau?). Wenn Du also ein ganz normaler Durchschnittsfahrer bist, der schon ein paar Ausflüge am Bike gemacht hat genügt das aber so gut solltest Du auch sein.     F: Warum gibt es keine Touren im Juni oder im September?   A: Einfache Antwort - wegen der Regenwahrscheinlichkeit! Gerade auf den Traumstrassen Transfagaras und Transalpina ist die Regenwahrscheinlichkeit außerhalb des Hochsommers verdammt hoch. Wir hatten früher schon mehrere Touren zu der Zeit und sind da so gut wie immer “angeschifft” worden. Rumänien an sieben von vierzehn Tagen bei Regen am Bike zu besichtigen macht einfach keinen Spass - zumindest uns nicht. F: Wie sicher ist mein Motorrad?   A: Es werden lt. Versicherungszahlen in den sogenannten "bevorzugten Urlaubsländern" wie Italien und Griechenland weit mehr Bikes gestohlen als in Rumänien. Es besteht somit kein wirklicher Grund zur Sorge bzw. nicht mehr Grund zur Sorge als bei jedem anderen Bikeurlaub. Trotzdem stehen unsere Bikes jede Nacht auf bewachten oder abgesperrten Parkplätzen. Nach dreizehn Jahren mit ein paar hundert Bikes können wir jedenfalls bisher keinen einzigen Diebstahl vermelden.   F: Was passiert im Falle eines Unfalles?   A: Wie in den AGBs beschrieben sollte der Besitz eines ARBÖ/ÖAMTC/ADAC-Schutzbriefes Pflicht sein. Eine bessere Versicherung für die Reise gibt es kaum. Damit ist Mensch und Maschine bestmöglich abgesichert. Im Falle eines Unfalles wird sowohl Dein Motorrad heimgeholt, als auch Du. Natürlich kannst Du bei Ausfall Deiner Maschine auf eigene Verantwortung mit dem Begleitfahrzeug weiterfahren (siehe auch hierzu die AGBs).     F: Wie ist das nun genau mit dem Begleitfahrzeug? Was passiert bei einer Panne?   A: Das Begleitfahrzeug ist ein großer Kastenwagen. Er fasst problemlos unser gesamtes Gepäck plus im Not- oder Pannenfall ein Bike jeder Größe bis Goldwing oder E-Glide. Und genau dafür ist es gedacht - als Gepäcktransporter und Pannenfahrzeug. Bei Ausfall Deiner Maschine wird diese verladen und bis zum nächsten Etappenziel (Hotel, Werkstatt) mitgenommen. Dort kannst Du Dich mit unserer Hilfe und der Deines Schutzbriefes um Reparatur oder bei Totalausfall auch Rücktransport Deines Bikes kümmern. Es steht in unseren Partnerhotels absolut sicher. WICHTIG: Keinesfalls ist das Begleitfahrzeug dafür gedacht, defekte Maschinen "durch´s Land zu kutschieren" oder gar nach Hause zu überstellen. Wir brauchen die Ladefläche um wie eben erwähnt defekten Fahrzeugen bis zur nächsten Station Pannenhilfe zu geben, damit Fahrzeug und Fahrer nicht irgendwo im Landesinneren "in the middle of nowhere" rumhocken, sondern ganz entspannt am Abend aus dem Hotel alles regeln können.   F: Was werden wir sehen?   A: Auf dieser Tour wirst Du das Wichtigste und Sehenswerteste in Rumänien (er)fahren. Schöne Touren mit herrlicher Fernsicht in den Karpaten, einen der berühmtesten Gebirgspässe der Welt - die "Transfagaras", die ebenbürtig schöne Traumstrasse "Transalpina", die kleinere "Transalpina des Banat", die unglaubliche Tierwelt im Donaudelta, des rege Strandleben an der Schwarmeerküste, die Hauptstadt Bukarest - das Paris des Ostens, Sibiu - die europäische Kulturhauptstadt 2007, ein original Bauerndorf mit Nächtigung und vieles, vieles mehr. Man kann in zwei Wochen nicht alles in Rumänien gesehen haben, aber wir sorgen für eine bunte Mischung um Euch Gusto für eventuelle weitere Besuche dieses schönen Landes zu machen.     Wir sind von Anfang an für offene Worte, damit Du weißt, was Dich in unserem gemeinsamen Urlaub erwartet.   Hast Du also noch weitere Fragen?   Dann ruf uns doch einfach an oder schreib uns!